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Max Löhle gewinnt den Vorlesewettbewerb an der Eschachschule


Die Fähigkeit, mit Computern, Laptops, Tablets und Smartphones umzugehen und diese Medien sinnvoll für das eigene Lernen zu nutzen, ist ein wichtiges Ziel digitaler Bildung im 21. Jahrhundert. Das hat auch die Eschachschule erkannt und investiert eine Menge Zeit und Kraft in dieses Ziel. Mindestens ebenso wichtig ist der Schule aber nach wie vor die Vermittlung elementarer Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Leseförderung hat dabei angesichts bundesweit abnehmender Leseleistungen der Schüler einen hohen Stellenwert. Ein Mosaikstein dieser Leseförderung ist für die Schulleitung und die Deutschlehrer der Schule die Teilnahme am alljährlichen Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a wurden bei der Ermittlung des Schulsiegers der Eschachschule als Zuhörer in die Fantasiewellt des Tregarren Colleges entführt, auf der „Children Of Limitless Abilities“ (COLAS), also Kinder mit grenzenlosen Fähigkeiten unterrichtet werden. Max Löhle (6a), Mia Hentschel (6b) und Melina Broghammer (6c) lasen nacheinander Passagen aus dem Buch „Der Ruf des Falken“ der englischen Autorin Ali Sparkes vor. Zuvor hatten diese drei Sechstklässler in ihren Klassen jeweils ihr eigenes Lieblingsbuch vorgestellt, ein Stück daraus vorgelesen und sich als Klassensieger durchgesetzt. Nun ging es vor einer Jury aus Deutschlehrern , Schulleiterin Katharina Hirt und Büchereileiterin Nadja Broghammer darum, aus einem vorher unbekannten Text vorzulesen. Bewertet wurde dabei die Fähigkeit, den Text flüssig und sicher vorzutragen und die Stimmung und Atmosphäre der jeweiligen Textstelle einzufangen und umzusetzen.
Die Mitschüler sollten sich hineinversetzt fühlen in die Welt des Protagonisten Dex Stones, der sich in einen Fuchs verwandeln kann. Sie sollten mit seinen Freunden, der sanftmütigen Heilerin Mia, dem frechen Gideon, der Gegenstände mit der Kraft seiner Gedanken bewegen kann und der coolen Lisa, die mit Geistern spricht, mitfiebern. Alle drei schafften es gleichermaßen, das ungewöhnliche Leben der Freunde für die Zuhörer lebendig werden zu lassen, so dass Schulleiterin Katharina Hirt am liebsten alle drei zu Schulsiegern erklärt hätte. Letztlich hatte dann aber Max Löhle doch die Nase knapp vorn. Als Lohn für seine Leistung konnte Max am Ende die verdiente Sieger-Urkunde und einen Buchgutschein entgegen nehmen. In der nächsten Runde des bundesweiten Wettbewerbs wird der strahlende Sieger die Eschachschule  beim Kreisentscheid gegen die Schulsieger anderer Schulen  vertreten.
 
Bild:    Gruppenbild mit Damen: Melina Broghammer, Mia Hentschel und Schulsieger Max Löhle zusammen mit ihren jeweiligen Deutschlehrerinnen, Büchereileiterin Nadja Broghammer und Schulleiterin Katharina Hirt