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Eschachschule verliert über 100 Jahre an Erfahrung


In einer kleinen Feierstunde am letzten Schultag vor den Ferien, musste sich das Kollegium gleich von drei langjährigen Kolleginnen und Kollegen verabschieden, welche die Schule maßgeblich geprägt haben. Irene Winz, Günter Dreher und Hermann Schneider gehen in den wohlverdienten Ruhestand. Schulleiterin Katharina Hirt dankte dem Trio für die langjährige wertvolle Arbeit, für die Impulse, welche sie gesetzt haben, für ihr unerschöpfliches Mittun und Mitgestalten bis zum letzten Schultag.
Willi Müller stellte im Namen des Kollegiums mit Bedauern fest, dass der Eschachschule damit auf einen Schlag mehr als hundert Jahre an pädagogischer Erfahrung fehlen, die so schnell nicht zu ersetzen seien. Nicht in Zahlen auszudrücken sei aber vor allem der persönliche Verlust.
Mit Irene Winz, seit 25 Jahren MuM und Bio-Lehrerin in Dunningen, verlasse eine Frau die Schule, die als Leiterin der Schulsanitäter und als „Zeremonienmeisterin“ ein tolles Organisationstalent bewiesen habe. Sie sei stets Ansprechpartnerin für Schülerinnen und Schüler, aber auch für Kolleginnen und Kollegen gewesen, die Glückwünsche überbrachte und wenn erforderlich Trost gespendet habe. Vor allem aber habe sie ein großes Herz, das alle am meisten vermissen werden.
Hermann Schneider war sage und schreibe 39 Jahre als Musik- und Religionslehrer an der Schule tätig. In Erinnerung bliebe vor allem sein Engagement bei der musikalischen Umrahmung schulischer Feiern und Gottesdienste, insbesondere die großartigen kulturellen Abende seit 1983. „Sie haben das Schulhaus immer wieder mit Musik und Leben erfüllt und den Schülern in Chor und Orchester die Gelegenheit gegeben, abseits des regulären Unterrichts ihre besonderen Talente zu zeigen“, würdigte Müller das Wirken des Vollblutmusikers.
„Es gibt Lehrer, an die man sein ganzes Leben zurückdenkt, Günter Dreher ist einer davon“, charakterisierte Willi Müller den Dritten im Bunde. Günter Dreher wirkte sei 1998 als Mathe- und Biolehrer an der Eschachschule, viele Jahre davon auch als Verbindungslehrer. Heerscharen von ehemaligen Realschülern bringen ihm eine Welle an Respekt und Dankbarkeit gegenüber für die tolle Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen und dafür, dass er sich immer um die Belange der Schülerinnen und Schüler gekümmert hat.
Mit Liedern und Gedichten, mit Tanz und Geschichten verabschiedeten die Lehrerinnen und Lehrer sich von ihren langjährigen Wegbegleitern, so dass sich Irene Winz im Namen aller drei am Ende für einen „gigantischen“ Abschied“ bedankte.
 
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Sie hinterlassen eine große Lücke an der Eschachschule: Irene Winz, Günter Dreher und Hermann Schneider