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Kultureller Abend der Eschachschule: Tabaluga oder die Reise zur Vernunft


Bunt und märchenhaft ging es zu beim kulturellen Abend und kulturellen Morgen der Eschachschule. Im Mittelpunkt stand das Musical „Tabaluga oder die Reise zur Vernunft“.  Seit 36 Jahren zeigt dieser Abend, zu welchen musischen Glanzleistungen Schüler in der Lage sind, wenn sie von einem engagierten Team von Lehrern und externen Helfern angeleitet und unterstützt werden. Und seit 36 Jahren heißt der Kopf dieses Teams Hermann Schneider. Viele Gäste aus der weiteren und näheren Umgebung wollten sich die diesjährige „Abschiedsvorstellung“ des Allround-Talents nicht entgehen lassen, so dass Konrektor Mario Munding  am Freitagabend einer vollbesetzten Aula einen kurzweiligen und unterhaltsamen Abend ankündigen konnte.
Der bunte Reigen der Darbietungen wurde eröffnet durch die Ensembles „Leitton“ und „Auftakt C“ mit einer Suite von Bela Bartok und der Popballade „Hungriges Herz. Dann betrat zusammen mit dem Schulchor der kleine Drache Tabaluga die Bühne, der von seinem Vater Tyrion auf die Reise geschickt wird, um die Vernunft zu suchen. Auf den Stationen  dieser Reise begegnet Tabaluga den verschiedensten Figuren, allesamt fantasievoll kostümiert durch Klothilde Auber und ihr Team. Jede Begegnung, ob mit dem Mond, mit der Ameisenkönigin, mit dem Baum des Lebens oder zuletzt mit der zweihundertjährigen Meeresschildkröte Nessaja wurde durch Chor und Solisten mit den wunderschönen eingängigen Lidern von Peter Maffay gestaltet. Zusammen mit anmutigen Tänzen, einstudiert von Amelie Kapp, Miriam Profft, Julia Ehrlich und Lisa Kuhn, wurde so jede Station zu einem kleinen Kunstwerk für sich. Dazu trug nicht zuletzt auch ein herrliches Bühnenbild (Sonja Zettel) und eine ausgefeilte Licht- und Tontechnik (Werner Moser) bei.
Im zweiten Teil des Programms zeigten die jungen Musiker des Schulorchesters, dass sie mit den Leistungen von Chor und Musical-AG mithalten können. Mit einem breit gefächerten Repertoire von Werken von Joseph Haydn und Edward Elgar über Melodien aus dem Musical „Bodyguard“ und Popsongs bis zum traditionellen Marsch „San Carlo“ konnten sie das Publikum begeistern. Die vom Publikum frenetisch geforderte Zugabe musste allerdings noch etwas warten, denn die Musiker nutzen die Gelegenheit, sich in einem sehr emotionalen Akt von ihrem Orchesterleiter zu verabschieden und ihm von Herzen zu danken. Diesen Dank sprach Schulleiterin Katharina Hirt dem „musikalischen Genie“ Hermann Schneider, der zum Ende des Schuljahres in den Ruhestand geht,  bei der Wiederholung der Veranstaltung am kulturellen Morgen im Namen der ganzen Schule aus.
 
Bilder:
7230    Motivierte Schauspieler, ein hervorragendes Bühnenbild und phantasievolle Kostüme
trugen einen großen Teil zum Erfolg der Aufführung bei
7258 und 7316           Das gelungenes Zusammenspiel von Tanz, Gesang und Schauspiel fand den Beifall des Publikums