Neuigkeit

Mit der „Schattenbande“ ins Berlin der 20er Jahre


„Die Schattenbande legt los“ ist der Titel des Romans von Gina Mayer, aus dem die Autorin für die Fünftklässler der Eschachschule las. Im Rahmen der Leseförderung der Schule hatte der Förderverein in Kooperation mit der Schul- und Gemeindebücherei die Kinder- und Jugendbuchautorin zur Lesung eingeladen. Gina Meyer las aber nicht nur aus dem ersten Band ihrer mehrteiligen Buchreihe vor, sondern sie stellte auch weitere Bücher aus ihrem umfangreichen Schaffen von inzwischen über sechzig Werken vor. Besonders ins Rampenlicht stellte sie den „magischen Blumenladen“ und ihr neuestes „Kind“,  das Vorlesebuch „Lila und Zausel“ um ein Pony, das so hässlich ist, dass kein Kind auf ihm reiten möchte.
Dann aber durften die Fünftklässler die Schattenbande ins Berlin der zwanziger Jahre begleiten. Die Bande besteht aus den vier Waisenkinder Otto, Klara, Paule und Lina, die mit kleinen Diebereien nicht nur ums nackte Überleben kämpfen, sondern auch gegen den Verdacht, dass einer von ihnen ein Mörder sei. Gebannt lauschten die Kids der spannenden Geschichte der Vier, die immer tiefer hinein geraten in eine Welt voller zwielichtiger Gestalten. Mit vollem Körpereinsatz und unterschiedlichen Stimmlagen las die temperamentvolle Autorin nicht einfach nur vor, sie ließ die Abenteuer der Romanfiguren regelrecht lebendig werden. Kaum zu glauben, aber das komplette Publikum aus drei fünften Klassen wurde tatsächlich mucksmäuschenstill, als Klara auf der Flucht vor einem Polizisten in eine dunkle Gasse gerät, in der äußerst seltsame Dinge geschehen.
Wie die Taschendiebin aus dieser Situation wieder heraus kommt, verriet die Autorin natürlich nicht. Um das zu erfahren müssen die Schüler das Buch schon selber lesen. In der Schul- und Gemeindebücherei liegt die „Schattenbande“ selbstverständlich zur Ausleihe bereit, ebenso wie „Der magische Blumenladen“ und „Lila und Zausel“, informierte Büchereileiterin Nadja Broghammer in ihren Dankesworten für eine spannende Autorenlesung die Schülerinnen und Schüler.
 
 
Bilder:                        Ins Berlin der zwanziger Jahre entführte die Schriftstellerin Gina Mayer ihr aufmerksam lauschendes Publikum