Neuigkeit

Das Wenige, das du tun kannst, ist viel /„Weltfairänderer“ an der Eschachschule


Fünf spannende Tage voller neuer Erkenntnisse und Erfahrungen zu den Themen Nachhaltigkeit, globale Fairness und Gerechtigkeit erlebten die Schülerinnen und Schüler der Eschachschule in der Projektwoche „Werde Weltfairänderer“. In einer kurzen, dafür aber umso „actionreicheren“ Eröffnungsveranstaltung stimmten die „Teamer“ um  Projektleiter Dominic Nawratil vom BDKJ zu Beginn der Woche die Eschachschüler auf ihr Vorhaben ein. Auch Bürgermeister Peter Schumacher ermutigte die Kinder und Jugendlichen in seinem Grußwort frei nach dem Motto „Das Wenige, das du tun kannst, ist viel", selbst zum „Weltfairänderer“ zu werden. 
In zwei großen Zelten auf dem Schulhof  hatten die Klassen die Möglichkeit, verschiedenste Workshops zu besuchen, in denen sie dann eine Doppelstunde lang spielerisch und erfahrungsorientiert wesentliche Aspekte zu Themen wie beispielsweise Plastiktüten und das Meer, die Bedeutung von Handys für das ökologische Gleichgewicht, gerechter Welthandel und Müllvermeidung  bearbeiteten. Sie erfuhren an Beispielen aus ihrer eigenen Lebenswelt, dass es gerade auch auf die kleinen Schritte ankommt und dass sie selbst mit ihrem Verhalten zu globaler Fairness und Gerechtigkeit beitragen können. In anderen Workshops konnten die Schüler mittels kleiner erlebnispädagogischen Aufgaben am eigenen Leib erfahren, was es heißt, sozial und fair miteinander umzugehen und durch kooperatives Verhalten die gemeinsamen Ziele zu erreichen.
Die Workshops am Vormittag wurden ergänzt durch Projekte örtlicher Gruppen und Organisationen an den Nachmittagen, bei denen es um so unterschiedliche Dinge wie den Wald und die Windkraft, Biber und Bienen oder auch Fußball und Pflanzenzucht ging.
In einem kleinen aber feinen Schulfest am Mittwochabend wurden auch die Eltern mit einbezogen. Mit Bildern und Aphorismen, mit Musik einer spontan entstandenen Band, mit angeregten Gesprächen, vor allem aber mit kulinarischen Köstlichkeiten aus vielen verschiedenen Ländern zeigte die Schule, welch schillernde Ausprägung hier der Begriff „Heimat“ hat.
Gewonnen haben eigentlich alle diese Woche: Sowohl Schülerinnen und Schüler, die Unterricht wieder einmal anders erlebten, als auch die Lehrkräfte, die die Schülermotivation für die wichtigen Themen Fairness und Nachhaltigkeit einmal anderen überlassen konnten. Eines wurde allerdings nicht gewonnen – die Schulwette. Schulleitung und „Weltfairbesserer-Team“ hatten gewettet, dass es den Schülern nicht gelingen werde, in dieser Woche nur die Hälfte des sonst anfallenden Mülls zu produzieren. Als Wetteinsatz hatte Schulleiterin Katharina Hirt ein Eis für jeden Schüler versprochen. Gerne hätte sie die Wette verloren und das Eis organisiert, doch mit Bedauern musste sie am Freitag feststellen, dass das Ziel nicht erreicht wurde und sie ihre Wette gewonnen hat. Es gibt also auch nach dieser Woche noch einige Schritte in Richtung Nachhaltigkeit zu tun an der Eschachschule.
Bilder
6207    Mit einem bunten, rasanten  und actionreichen Auftakt startete die Projektwoche in der Turnhalle
6216    Nur gemeinsam und solidarisch konnte das Ziel beim Projekt „Fröbelturm“ erreicht werden
6237    Luftballons tragen die Grüße der „Weltfairänderer“ in die Welt hinaus