Neuigkeit

Sportunterricht als einzigartiges Abenteuer


Zu einem einzigartigen Erlebnis für alle Beteiligten wurde ein besonderes Projekt im Sportunterricht für eine Gruppe von Neuntklässlern der Eschachschule. Fünf Tage im Sattel ihrer Fahrräder Südwestdeutschland und das Elsass zu erkunden stellte schon eine enorme Herausforderung dar für die Gruppe um die Sportlehrer Tobias Geib und Christian Schondelmaier und Begleitlehrerin Julia Ständer dar. Trotz mehrerer Trainingsfahrten im Vorfeld um Kondition und Material zu testen war allen klar, dass sie bei dieser Tour an ihre Grenzen gehen mussten.
Zunächst ging es über Sulgen und Schramberg und dann durch das Kinzigtal noch recht flott und relativ mühelos voran, aber der Anstieg bei extremer Sonne über den Hohen Geisberg zum Campingplatz in Seelberg ließ schon erahnen, was noch kommen sollte. Bereits am zweiten Tag war rheinaufwärts bis Neuenburg eine Mammutstrecke von beinahe 100 Kilometern zu bewältigen. Auch die nächste Etappe über Basel nach Waldshut-Tiengen hatte es mit über 90 Kilometern in sich. Besonders heftig wurde dann die Überquerung des Schwarzwaldes im strömenden Regen. Am Etappenziel Titisee mussten heiße Duschen die Sportler wieder auf „Betriebstemperatur“ bringen, bis dann am letzten Tag die Rückfahrt  in Angriff genommen werden konnte. Nach insgesamt 375 kam die Truppe dann zwar ziemlich erschöpft, aber wohlbehalten wieder im heimischen Dunningen an.
Trotz aller Widrigkeiten wie Regen, eingewachsene Schilder, gesperrte Radwege und daraus resultierende Umwege, Kettenproblemen und einem platten Reifen überwogen am Ende die positiven Eindrücke. Gemütliche Abende vor dem Zelt mit Spaß, Unospiel und leckerer Pizza, ein erfrischender Freibadbesuch, einzigartige Landschafts- und Naturbeobachtungen mit Entenfamilien, Rehen, Störchen und Schwänen und der Besuch schöner alter Städte und Kulturdenkmale machten alle Strapazen wieder wett. In Erinnerung bleibt eine einzigartige Tour und die Erkenntnis: Wenn man kämpft und sich durchbeißt, kann man mehr erreichen, als man sich im Voraus vorstellen kann.
 
 
Bild:    Zwar erschöpft, aber zurecht unheimlich stolz auf das Erreichte stellten sich die Radler zum Abschlussfoto